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Gesellschaft

Eigeninitiative in Krisenzeiten: Deitelhoffs Forderung

Konfliktforscherin Deitelhoff fordert angesichts der globalen Krisen mehr Eigeninitiative. Ihre Perspektiven beleuchten Wege aus Ohnmachtsgefühlen und Handlungsunfähigkeit.

Tim Richter18. Juli 20261 Min. Lesezeit

In einer Zeit, in der Krisen die globale Agenda dominieren, plädiert die Konfliktforscherin Daniela Deitelhoff für mehr Eigeninitiative. Angesichts der multiplen Herausforderungen, von politischen Spannungen bis hin zu Umweltkatastrophen, scheinen viele Menschen sich machtlos zu fühlen. Deitelhoff erkennt in diesen Ohnmachtsgefühlen ein zentrales Hindernis für wirksame gesellschaftliche Maßnahmen.

Sie argumentiert, dass Eigeninitiative nicht nur ein individueller Akt sei, sondern auch gemeinschaftliche Mobilisierung erfordere. Als Beispiel nennt sie lokale Initiativen, die auf Herausforderungen konkret reagieren und damit zeigen, dass Veränderung möglich ist. Die Menschen müssen erkennen, dass sie nicht nur passive Zuschauer in der Geschichte sind, sondern aktiv mitgestalten können. Mit einem leicht ironischen Unterton bemerkt Deitelhoff, dass die bloße Klage über die Zustände nicht ausreicht, um Wandel herbeizuführen.

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